Roman Signer. Super-8
Das Werk von Roman Signer (*1938, CH) beschäftigt sich von Anfang an mit flüchtigen Ereignissen und der Freisetzung von provozierten und vorhandenen Energien. Seine Werkmaterialien sind Naturkräfte wie Wasser, Wind, Feuer oder Gravitation, die er mit Alltagsgegenständen wie Stühlen, Eimern, roten Kajaks, blauen Fässern, ferngesteuerten Flugobjekten, Regenschirmen oder Ventilatoren in Beziehung setzt und die als Leitmotive im Werk des Künstlers immer wieder auftauchen. Er formt grotesk-komische Situationen zu Bildern und entfaltet eine subtile Poesie des Humors. Die präzise geplanten Aktionen, die sich aus dem Potential der Situation, der Transformation von Energie und der Spur des Prozesses zusammensetzen, dokumentiert er in Fotoserien, auf Film oder später auf Video. Eine besondere Rolle spielen dabei die Super-8-Filme, die Roman Signer ab Mitte der 1970er Jahre dreht. Sie gehen weit über eine filmische Dokumentation seiner Aktionen hinaus und werden zum eigenständigen Medium in seinem Schaffen. Im Zentrum der Ausstellung stehen die Super-8-Filme, die in Signers Heimatort Appenzell und Umgebung entstanden sind. Es ist die erste Einzelausstellung von Roman Signer in Appenzell, CH, die sich über drei Stockwerke der Kunsthalle und die gesamte Ziegelhütte erstreckt.
Anlässlich der Ausstellung erscheint ein vollständiges Werkverzeichnis der Super-8 Filme im Verlag Walther König, herausgegeben von Peter Zimmermann, mit Texten von Stefanie Gschwend (Direktorin Kunstmuseum / Kunsthalle Appenzell) und Stephan Kunz (Direktor Bündner Kunstmuseum).
Anlässlich der Ausstellung erscheint ein vollständiges Werkverzeichnis der Super-8 Filme im Verlag Walther König, herausgegeben von Peter Zimmermann, mit Texten von Stefanie Gschwend (Direktorin Kunstmuseum / Kunsthalle Appenzell) und Stephan Kunz (Direktor Bündner Kunstmuseum).
Veranstaltungsort
Datenquelle: VMS/ICOM Verband der Museen der Schweiz